Kirche Friedrichswalde

Geplante Baustelle für 2022: Generalüberholung der Jehmlich-Orgel

Eine fast originale Jehmlich-Orgel aus dem Jahr 1905 lässt man nicht verfallen! Doch genau das passiert, wenn wir nicht bald handeln. Denn im Inneren ist die Orgel stark verdreckt, Töne versagen ihren Dienst.
Mit anderen Worten: Die Orgel bedarf dringend einer Reinigung, Reparatur, Nachintonation und Nachstimmung.

Und genau das ist nun für das Jahr 2022 in greifbare Nähe gerückt. Dank so mancher Spende und umfangreicher landeskirchlicher Unterstützung soll die Generalüberholung im nächsten Jahr starten. Die Baugenehmigung haben wir. Bleibt zu hoffen, dass die Sache nicht teurer wird als geplant.

Danke an alle Unterstützer der Orgel Friedrichswalde!

Über die Kirche

Nachklänge des Spätmittelalters

In die Saalkirche aus der Zeit um 1500 wurden Teile eines romanischen Vorgängerbaus, zu denen u.a. vermutlich der Triumphbogen zwischen Chor und Schiff gehört, einbezogen. Die Maßwerkfenster und der langgestreckte Chor sind jedoch der Mitte des 16. Jahrhunderts zuzuordnen. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche aus (1639), wenige Jahre später, 1649, war sie aber schon wiederhergestellt. Von der Ausstattung der Kirche stammen der Taufstein und das Kruzifix auf dem Altar noch aus spätgotischer Zeit; der Altar und die Kanzel sind jedoch neogotisch. Sie entstanden 1892, gleichzeitig mit dem gotisierenden Hinzufügen eines Westgiebels, des Westturmes und einer Sakristei. Auch das Gehäuse der 1905 von Gebr. Jehmlich gebauten Orgel (zweimanualig, zwölf Register) entspricht neogotischer Stilauffassung.

(Informationen unter Über die Kirche mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers übernommen aus: »Kirchen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz«, Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V. (Hrsg.), Bad Schandau, 2002)

Erledigte Baustellen

Reparatur der Läuteanlage 2020

Kurzfristig bedurfte die Läute­anlage der Kirche Friedrichs­walde einer umfangreichen Reparatur. Hier sind wir vor allem der unbüro­kratischen Unterstützung des Regional­kirchen­amts dankbar. So können in Zeiten abgesagter Gottesdienste wenigstens die Glocken an Sonn- und Feiertage erinnern.